Dialog der Schrift 2016
Dialog der Schrift
›auflesen‹
23.–25. Mai 2013

›Verkörpert
der Leser nicht
einen Sammler,
der durch
das Textfeld
wandert
und aufliest?‹

Symposium

Thematik

Programm

ReferentenInnen

Ausstellung

Kontakt

Impressum

Zum vierten Mal findet das Symposium ›Dialog der Schrift‹ der Muthesius Kunsthochschule Kiel im Bereich Typografie statt. Die von Studierenden des Lehrgebiets organisierte Veranstaltung bietet die Möglichkeit, heutige Gestaltungs- und Grenzbereiche der Typografie zu hinterfragen und in neuen Kontexten zu denken. In einer begleitenden Ausstellung werden studentische Arbeiten der letzten zwei Jahre präsentiert.

 

 

Symposium

24. und 25. Mai 2013
Eröffnung am 24. Mai, 10:30
Ort: Kesselhaus
Muthesius Kunsthochschule Kiel
Legienstraße 35, 24103 Kiel

 

Thematik

lesen = a) auflesen b) sammeln c) Spuren folgen

Wir definieren das Lesen oft über das Lesen von Buchstaben. Die ursprüngliche Bedeutung öffnet jedoch ein umfassenderes Feld. So können Gesten, Mimik eines Gegenübers, Spuren, Bilder oder Landschaften gelesen werden. Wir sammeln unbewusst und ständig zerstreute visuelle Eindrücke, Zeichen und Dinge, filtern die für uns relevanten Informationen heraus und interpretieren aufgrund unserer Erfahrungen, Gefühle und Ansichten. Das ist ein Vorgang, der wie selbstverständlich abläuft. Eine Tätigkeit, die der Bedeutung der etymologischen Wurzeln des Wortes nicht unähnlich ist. Lesen entsprach zunächst ›auflesen, sammeln‹ oder auch ›picken‹, daraus entwickelte sich ›einer Spur folgen‹ und schließlich ›den Schriftzeichen folgen, lesen‹. Die ursprüngliche Geste des Auflesens ist demnach eine Bewegung im Raum.

Wie und wo können wir dieser Beziehung noch heute nachspüren? Kann diese leibliche, sinnliche und taktile Tätigkeit auch auf den geistigen Leseprozess übertragen werden? Verkörpert der Leser nicht vielmehr einen Sammler, der durch das Textfeld wandert und ›aufliest‹? Picken wir als Lesende nicht die für uns wichtigen Bestandteile wie Häppchen aus dem Text heraus und ordnen diese zu unserem persönlichen Erinnerungsgeflecht? Kann die gängige Annahme, der Leseakt sei linear, widerlegt werden?

Als Leser konstruieren wir aktiv den Sinn eines Textes. Text und Leser stehen in einer Wechselbeziehung und formen sich gegenseitig. Der Text bewegt den Leser, der Leser den Text. Als Gestalterinnen und Gestalter fragen wir uns natürlich, inwieweit die Gestaltung auf die dem Leser eigene stille Produktion Einfluss hat. Kann der Gestalter das haptische Erleben des Lesers in neue Dimensionen setzen? Gibt die Nicht-Linearität neue Anstöße für den experimentellen Umgang mit Typografie und Objekt?

Diese und weitere Fragen wollen wir innerhalb eines interdisziplinären Diskurses über den Leseakt eröffnen.

 

 

Programm

DONNERSTAG, 23. Mai

19:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Präsentation des vorangegangenen Workshops (geleitet von BANK, Sebastian Bissinger und Laure Boer, Berlin)

 

FREITAG, 24. Mai

10:30 Uhr
Begrüßung und Eröffnung des Symposiums

11:00 Uhr
›Übersetzen, Abschreiben, Umschreiben – Zur Text- und Bildgestaltung mittelalterlicher Buchkunst‹

Vortrag von Theresa Georgen

Als um 400 n.u.Z. die ersten Bücher entstanden, die die Papyrusrollen ablösten, bestand für die Schreiber die große Herausforderung darin, ein bisher unbekanntes Medium zu gestalten, bei dem nun einzeln zu blätternde Seiten – nicht mehr die kontinuierliche Rolle - mit Schrift und Bildern neu zu konzipieren waren. Im Vortrag wird an Beispielen mittelalterlicher Handschriften vom 9. bis ins 12. Jahrhundert untersucht, wie die heiligen Texte der noch jungen christlichen Religion auf Schrift und Bilderzählungen der Spätantike zurückgreifen und diese für die Erfordernisse, un- oder halbgebildete Menschen für die neue Religion zu gewinnen, verändert wurden. Es geht um Übersetzen, Überschreiben, Umschreiben der tradierten Texte, um das Verhältnis von Schrift und Bild und um Vorlesen als kommunikative Vermittlung, bei der das Sprechen, die Tonlage, die Mimik und Gestik im Raum genauso wichtig waren wie die Inhalte der Texte.

12:00 Uhr
›Lay-in‹
Vortrag von Ludovic Balland

Layout ist Inszenierung. Man ordnet verschiedene Protagonisten in einem vorgegebenen Raum an, hebt bestimmte Informationen hervor und definiert die Leseart. Das Layout setzt den Inhalt in eine Sequenz ab, generiert bestimmte Leserhythmen und -dramaturgien, es beeinflusst die Erinnerungen an das Buch, das man gelesen/angeschaut hat. Verschiedene meiner Buchprojekte werden aus diesem spezifischen Ansichtspunkt präsentiert und auseinandergenommen.

14:30 Uhr
›Pigeon Reader. Lesen als Bewegung durch Text und Buch‹
Vortrag von Annette Gilbert

In seinem Essay "Lesen: sozio-physiologischer Abriß" von 1967 verglich der Oulipote Georges Perec die Augenbewegungen beim Lesen mit dem Picken einer Taube auf der Suche nach Brotkrumen. Ein ähnliches Bild bemühte wenige Jahre später Vilem Flusser, als er feststellte, dass das Lesen die Fähigkeit zur Kritik voraussetze, wobei er darunter das kritisch-wertende Herauspicken von etwas aus einem Haufen verstand, worauf sich die Hühner am besten verstünden. Dass diese Überlegungen zum Lesen auch für heutige Autoren noch relevant sind, zeigt die jüngste Perec-Appropriation des britischen Conceptual Writer Simon Morris, in der tatsächlich eine Taube durch Perecs Text bzw. über die Seiten des Buchs läuft. Damit erweitert sich zugleich die Fragestellung vom Lesen als Auflesen um die vom Lesen als Bewegung – und zwar nicht nur über den Text der einzelnen Seite, sondern auch durch den Raum des Buchs.

15:30 Uhr
Punkt Punkt Punkt ..:
Metapoetische Konnexität und die Undlosigkeit des Lesens
Vortrag von Oswald Egger

 

SAMSTAG, 25. Mai

11:00 Uhr
›Schriftgrund und Selbstbezug‹
Vortrag von Manfred Sommer

Der Zeichner sieht als erster, was er zeichnet, und jeder Schreiber ist sein erster Leser. Der Vortrag will zeigen, daß der Grund für diese graphisch vermittelte Selbstbeziehung nicht die sichtbaren Zeichen sind, sondern die Fläche, die ihnen gestattet, sich von ihr abzuheben und dadurch sichtbar zu werden. Themen werden sein: (1) Der Leib als Schreib- und Lese-Organ, (2) Etwas sammeln und sich sammeln, (3) Lineaturen: Ackerfurchen und Papierformate, (4) Die Wand als Parodie des Leibes, (5) Wie Wände schriftlich reflektieren.

12:00 Uhr
›Formen Lesen‹
Vortrag von Paulus M. Dreibholz
Obwohl vom Menschen geschaffen, beruht die Typografie nicht ausschließlich auf erlerntem, abstraktem Wissen, sondern erlangt ihren Einfluss und Stärke unter anderem durch uns angeborene und im Laufe des Lebens weiterentwickelte Wahrnehmungs- und Lesefähigkeiten. Das Ziel der Vorlesung ist es, sich dieser Fähigkeiten zu erinnern, sie wieder ins Bewusstsein zu rufen und sich ihrer während des aktiven Gestaltungsvorgangs zu bedienen. Bevor wir Buchstaben lesen, sehen wir diese. Während wir lesen, verarbeiten wir ihre Formen und ihren Inhalt. Wie dies passiert und warum es für Gestalter von Interesse sein könnte, wird aus persönlicher Perspektive heraus angeschnitten.

14:30 Uhr
›Type, Texture and Technique‹

Vortrag von Hansje van Halem
The lecture will display a personal obsession with lines, contrast and shapes, which spreads out from type drawing to pattern design. I will take you through a brief history of my sketches, failures and designs, where I investigate the relation between type, texture and techniques over self generated projects and commissioned assignments.

15:30 Uhr
›Gehen lesen – Von der Wahrnehmung der Stadt zur Gestaltung des Buchs‹

Vortrag von Walter Pamminger
In meinen frühen, linearen Lektüren entlang von Häuserzeilen, die ich photographisch dokumentierte, ging es mir darum, durch eine spezifische Wegführung bislang Ungewusstes aufzuspüren. Dabei gingen Passivität und Aktivität, Rezeption und Produktion ineinander über. Später setzte ich diesen Ansatz gestalterisch auf Basis eines fingierten Parcours in der kleinen Architektur des Buches fort. Dabei gelangte ich zu ergebnisoffenen graphischen Form-Erfindungen, die das Bild-Text-Material jenseits üblicher Typologien organisieren, erkunden und auf neue Art lesbar machen.

 

ReferentenInnen

Ludovic Balland
… ist spezialisiert in Editorial und Type Design. Er arbeitet hauptsächlich für kulturelle Institutionen und für Architekten. Er unterrichtet im Bachelor und Master Programm an der ECAL in Lausanne.

Paulus M. Dreibholz
…ist Typograf und Gestalter in London. Er ist in Graz, Österreich, geboren und studierte grafische Gestaltung am London College of Printing und am Central Saint Martins College of Art and Design in London, wo er nach Abschluss seines Studiums auch sein Atelier eröffnete. Paulus M. Dreibholz’ typografischen Arbeiten wurden mehrfach und international publiziert und ausgezeichnet und waren in zahlreichen Ausstellungen vertreten. Neben seiner praktischen Arbeit schreibt und veröffentlicht er Beiträge über das Thema Gestaltung und unterrichtet am Central Saint Martins College of Art and Design in London und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

Oswald Egger
… (*1963 in Lana) lebt auf der Raketenstation Hombroich. Von 1988 bis 1998 Herausgeber der Zeitschrift »Der Prokurist« sowie der »edition per Prokura« und »Das böhmische Dorf«, von 1986 bis 1995 Veranstalter der »Kulturtage Lana«. Zulertre erschienen: »nihilum album. Lieder & Gedichte« (Suhrkamp 2008) und »Die ganze Zeit« (Suhrkamp 2010). Rezente Preise: Huchel-Preis 2007, HC-Artmann-Preis 2008, Oskar Pastior-Preis 2010, Karl-Sczuka-Preis 2010 und Das schönste Deutsche Buch 2010. Seit 2011 Professor für Sprache und Gestalt an der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Theresa Georgen
… ist Kunsthistorikerin und war von1986 bis 2011 Professorin für Kunstgeschichte und Visual Studies an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, an der sie, besonders in ihrer Zeit als Prorektorin (1995-1999) und Intendantin des Zentrums für interdisziplinäre Projekte, dem „Forum“ (2000-2004), maßgeblich am Aufbau, an der wissenschaftlichen Profilbildung und Statusänderung zur eigenständigen Kieler Muthesius Kunsthochschule beteiligt war. Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Konstruktionen von Gender in der Kunst, Mode und Film, Kunst im öffentlichen Raum.

Annette Gilbert
… ist Literaturwissenschaftlerin und Dilthey Fellow der VolkswagenStiftung am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte sind experimentelle Literatur und Kunst; Materialität und Medialität von Literatur; Ästhetik des Skripturalen / Schriftbildlichkeit; das Medium Buch und artists' books. Veröffentlichungen (Auswahl): Bewegung im Stillstand. Erkundungen des Skripturalen bei Carlfriedrich Claus, Elizaveta Mnatsakanjan, Valeri Scherstjanoi und Cy Twombly, Bielefeld 2006; Wiederaufgelegt. Zur Appropriation von Texten und Büchern in Büchern, Bielefeld 2012; Re-Print. Appropriation (&) Literature, Wiesbaden 2013 (im Druck).

Hansje van Halem
… (*1978) graduated from the Gerrit Rietveld Academie (Amsterdam, NL) in 2003 and is working as an independent graphic designer since. With great love for typography and material she works on book design, posters, smaller printed matter and exhibition signage. With respect for tradition and interested in manual labour in the digital age, she experiments with type, texture and techniques. In 2010 Hansje started ‘Schrank8 Home Gallery’ in her living room cabinet where she invites people for solo exhibitions.

Walter Pamminger
… lebt und arbeitet in Wien als Chemiker, Buchgestalter, Autor und Kurator. Publikationen zu Kunst und Design: u. a.: Exzess des Buches (Institut für Buchkunst, Leipzig 2007); Riss/Lücke/Scharnier A (Zürich 2010); Viel/Falten. Versuchsanordnungen zu Werken Fritz Ruprechters (Mitherausgeber, Wien 2010). Kuratorische Tätigkeit: zuletzt: Das Verborgene im Werk. Pläne Skizzen, Modelle (im Rahmen der Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule, Institut Français 2012). 2004 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft von Design Austria.

Manfred Sommer
… lehrte als Professor für Philosophie 1983-1988 an der Universität Münster und 1989-2010 an der Universität Kiel. Forschungsgebiete: Phänomenologie, Gestalttheorie, Bewußtseinsgeschichte. Wichtigste Bücher: Evidenz im Augenblick (1987), Sammeln (1999), Suchen und Finden (2002).

 

Ausstellung

23.–26. Mai 2013
Eröffnung: 23. Mai, 19:00
Ort: Räume der Typografie

Die Ausstellung zum Symposium ›Dialog der Schrift‹ ist dieses Jahr in den neuen Räumen der Typografie in der Legienstraße 35 zu besichtigen. Ausgestellt sind Arbeiten von Bachelor- und Masterstudenten des Fachbereichs Typografie und Gestaltung (Prof. André Heers, Prof.in Annette Stahmer) der letzten zwei Jahre. Es werden sowohl Abschlussarbeiten als auch themenbezogene Semesterprojekte zu sehen sein. Außerdem präsentiert das Verlagsund Forschungsprojekt ›Raum für Publikation‹ (Leitung: Kenan Darwich, René Siegfried) seine Veröffentlichungen. Bei der Ausstellungseröffnung werden die Ergebnisse des Workshops ›un/read un/real a–z‹ von BANK™ vorgestellt, der im Rahmen des Symposiums stattfindet.

 

Kontakt


dialogderschrift@muthesius.de

Muthesius Kunsthochschule Kiel
Legienstraße 35, 24103 Kiel

Konzept & Gestaltung:
Katrin Grimm, Eva Hartmann, Catharina Hoops

 

 

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Muthesius Kunsthochschule Kiel
Legienstraße 35
24118 Kiel

Kontakt:
Telefon: 0431-5198400
E-Mail: dialogderschrift@muthesius.de

Haftungsausschluss:

Haftung für Inhalte
Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Urheberrecht
Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Datenschutz
Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.